AMY

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen

Unser – vermeintlich gemeinsamer – Alltag war geprägt von Frust, Unberechenbarkeit und dem großen Wunsch unsere Hündin Amy endlich „im Griff“ zu haben.
Sie nutzte jede Gelegenheit die Lücken in unserem System aus Kontrolle und Bestechung zu finden und zu nutzen. 
 
Da wir direkt in der Innenstadt wohnen, mussten wir also nicht lange auf diese Möglichkeiten warten und bald war jeder Gang vor die Tür ein kräftezehrender Spießrutenlauf. Amy liess keinen LKW, Jogger, Kinderwagen, Passanten, Radfahrer (die Liste endet hier noch lange nicht) aus und setzte diesen bellend und oft auch schnappend hinterher. 
 
Der Teufelskreis zog sich immer mehr zu und ich war kurz davor, mir die Floskel „Sie ist aus dem Tierschutz, man weiß ja nie was sie schon alles erlebt hat“ auf mein T-Shirt drucken zu lassen. 
 
Inzwischen bin ich so dankbar wie vehement Amy diesen konventionellen Umgang verweigert hat und wir dadurch die wertvolle Chance hatten, unseren Blickwinkel gemeinsam mit Ulv komplett zu verändern. 
 
Unser Alltag ist nicht nur um einige Leberwurst-Tuben leichter geworden sondern auch um viele Zweifel und Ängste. Wir sind immer wieder begeistert, zu sehen wie viel Freude Amy inzwischen dabei hat, uns zu begleiten – egal ob durch die volle Innenstadt, beim Wandern, am Fahrrad, im Kanu oder zu Freunden mit Hund und Baby. 
 

Früher hätte ich sie nie mit zu einem Baby genommen – das sich ungeplant bewegt, quietscht und fremd für sie ist. Inzwischen freuen sich alle, wenn Amy mitkommt und sie legt sich unaufgefordert nach den abgeholten Krauleinheiten entspannt dazu: Denn Zwischendrin ist schließlich besser als nur dabei! 

Danke von Nina, Jan und Amy

Von Kunden für Kunden